Gemeinsam den Klimaaufbruch wagen – mit diesem Motto startet am 1. Juli das neu entwickelte Klimabudget, das im Haupt-, Finanz- und Personalausschuss des Stadtrats am 21. April vorgestellt wurde. Das Format ist speziell für Stadt- und Ortsteile entwickelt worden und soll Bürgerinnen und Bürger ermutigen und finanziell unterstützen, eigenständig Projekte und Aktivitäten für den Klimaschutz auf lokaler Ebene anzustoßen. Oberbürgermeister Florian Janik war die enge Einbindung der Stadtteil- und Ortsteilbeiräte wichtig: „Unsere Beiräte sind gemeinsam mit den Bürgern aktiv, um die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen. Hier kann auf bewährte Strukturen aufgebaut werden.“

Antragsberechtigt sind alle Vereine, Initiativen und Bürger ab 14 Jahren. Nach einer kurzen Prüfung zur grundsätzlichen Machbarkeit und zur Erfüllung der Antragskriterien in der Stadtverwaltung entscheidet der zuständige Orts- bzw. Stadtteilbeirat, welche Projekte eine Förderung erhalten. Für die städtische Referentin für Umwelt- und Klimaschutz, Sabine Bock, ist das Klimaschutzbudget ein wichtiger Baustein, dem Ziel eines klimaneutralen Erlangens näher zu kommen. „Nur gemeinsam können wir Klimaschutz in Erlangen umsetzen. Deshalb ist es wichtig, dass wir aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zugehen, nach ihren Ideen fragen und die Umsetzung der Ideen unterstützen.“

Den Stadt- und Ortsteilen stehen jeweils 5.000 Euro pro Jahr für diese Projekte zur Verfügung. Es werden gemeinwohlorientierte Projekte und Aktivitäten gefördert, die für Klimaschutz begeistern und/oder eine positive Auswirkung auf das Klima haben. Diese Projekte können u.a. zu einem klimafreundlichen Wandel im Bereich Mobilität, Erneuerbare Energien, Konsum und (Kreislauf-)Wirtschaft, Grünstrukturen oder soziales Miteinander beitragen.
Künftig sollen im Internet unter www.erlangen.de/klimabudget Informationen zur Antragsstellung und zu Beispielprojekten gegeben werden.

Quelle: Presseamt der Stadt, RathausReport vom 23.04.2021