Wie soll sich Erlangen in den nächsten Jahren entwickeln? Unter dem Motto „Erlangen weiterdenken“ lädt die Stadtverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Perspektiven und Ideen zum Stadtentwicklungskonzept (STEK) einzubringen.

Im April werden dazu gleich zwei Beteiligungsformate angeboten: Dialogspaziergänge vor Ort und eine Online-Befragung. Bei insgesamt vier Spaziergängen können Interessierte verschiedene Stadtteile gemeinsam erkunden, Eindrücke austauschen und Zukunftsideen entwickeln.

Im Fokus stehen Themen wie Stadtentwicklung, Freiräume und Lebensqualität. Die ersten beiden Spaziergänge finden am Freitag, 17. April, ab 16:00 Uhr in der Innenstadt (Treffpunkt Rathausplatz) sowie in Frauenaurach (Treffpunkt Gemeindezentrum) statt. Weiter geht es am Samstag, 18. April, um 10:00 Uhr mit Spaziergängen zeitgleich in Büchenbach (Treffpunkt Rudeltplatz) und Erlangen-Süd (Treffpunkt Blaues Hochhaus, Werner-von-Siemens-Straße 67). Moderiert werden sie von den beauftragten Planungsbüros und durch fachliche Impulse ergänzt.

Parallel dazu läuft bis zum 30. April die erste Runde der Onlinebeteiligung. Hier sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Sicht auf Erlangen in den kommenden 15 Jahren zu teilen: Wo liegen Potenziale? Wo besteht Handlungsbedarf? Und welche Themen sollten priorisiert werden?

Unter dem Motto „Erlangen weiterdenken“ erarbeitet die Stadt Erlangen derzeit gemeinsam mit den Planungsbüros forward Planung und Forschung GmbH und berchtoldkrass space&options ein Stadtentwicklungskonzept (STEK). Ziel ist es, einen breiten Grundkonsens zwischen Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung über die zukünftige Entwicklung Erlangens zu schaffen. Dabei werden langfristige Entwicklungen im gesamtstädtischen Zusammenhang betrachtet, Zielkonflikte frühzeitig erkannt und positive Trends gestärkt. Das Konzept bildet zudem die fachliche Grundlage für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans und wird im Rahmen der Städtebauförderung im Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert.

Quelle: RathausReport, 08.04.2026